Umweltlerklärung 2015

Quelle: Evang. Landeskirche
 

  • Inhalt

 

1  Einleitung..............................................................

1.1 Vorstellung der Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal     

1.2 Der „Güne Gockel“ zieht in die Kirchengemeinden ein  

2  Umweltorganigramm...........................................

3  Bestandsaufnahme...............................................

4  Bewertung der Umweltaspekte...........................

5  Umweltprogramm................................................

6  Umweltkernindikatoren.......................................

7  Impressum.............................................................

 

 

  • Einleitung
    • Vorstellung der Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal

 

Nußbaum und Sprantal liegen als benachbarte Dörfer zwischen Bretten und Pforzheim am Südrand des Kraichgauer Hügellandes.

Beide Kirchengemeinden können auf eine lange gemeinsame Kirchengeschichte zurückblicken, die sich in den beiden über 600 Jahre alten Dorfkirchen manifestiert.

Die Nußbaumer Kirche, St. Stephan, geht auf das 14. Jahrhundert zurück, und wurde in mehrerenBauepochen erst im Jahr 1811 vollendet. Sie zählt zu den 100 schönsten Dorfkirchen Deutschlands und ist das älteste erhaltene Bauwerk der politischen Gemeinde Neulingen, deren Ortsteil u.a. Nußbaum ist.

Direkt hinter der Kirche schließt sich der Pfarrhof mit den Pfarrgebäuden:

Pfarrhaus  (18. Jahrhundert), Pfarrscheune (1831- Umbau zum Gemeindehaus 2004) und dem Pfarrgarten an.

Die Dorfkirche St. Wolfgang in Sprantal ist Ende des 15. Jahrhunderts erbaut,  und nach jahrelangem Zerfall im Jahre 1761 weitestgehend neu errichtet worden.

Die Kirche bildet den Mittelpunkt des Ortes, der politisch zur Stadt Bretten gehört.

Beiden Gemeinden  sind ca.1100 Gemeindeglieder zugehörig.

Alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Gemeinderäume in Nußbaum sind in der umgebauten Pfarrscheune und im Erdgeschoss der Pfarrhauses untergebracht.

Hier treffen sich regelmäßig Chöre, Gruppen und Kreise.

Für Sprantal steht ein kleiner Raum in einem ehem. Lagerhäuschen bei der Kirche als Treff zur Verfügung.

Beide Kirchengemeinden werde von einer Pfarrstelle betreut

 

  • Der „Güne Gockel“ zieht in die Kirchengemeinden ein

 

Der „Grüne Gockel“ ist ein speziell für Kirchen und Pfarrgemeinden entwickeltes Umweltaudit-Zertifikat, das die Einführung eines funktionierenden Umweltmanagementsystems bescheinigt. Grundlage ist die Europäische Umweltaudit-Verordnung EMAS – nach dieser werden die Gemeinden und Einrichtungen validiert.

 

Die Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal haben sich schon seit längerer Zeit überlegt das Umweltmanagementsystem nach EMAS einzuführen, da für die Gemeinden das nachhaltige und ökologische Wirtschaften sehr wichtig ist.

 

Schon seit langen Jahren berücksichtigt die Gemeinde Umweltgesichtspunkte bei Ihrem Denken und Handeln.

 

Dies zeigt sich im Führen des Fair Trade Standes in der Pfarrscheune, der Installation einer Photovoltaikanlage im Zuge des Ausbaus der Pfarrscheune und der Errichtung eines Falken- und Eulennistkastens in der Pfarrscheune und in der Kirche von Nußbaum.

 

Nachdem sich engagierte Gemeindemitglieder für das Umweltteam des „Grünen Gockel“ gefunden hatten,  konnte der KGR das Vorhaben im Juli 2010 beschließen.

Im Oktober 2010 wurde  im Rahmen des Ernte-Dank-Gottesdienstes und einer Auftaktveranstaltung der Gemeinde der  „Grüne Gockel“ vorgestellt.

 

Federführend ist hierbei für die Einführung und Fortführung des Grünen Gockels das Umwelt-Team, welches sich aus folgenden Gemeindemitgliedern zusammensetzt:

 

Roland Sulzer (Erfassung der Zählerstände)

Birgit Werner (Eintragen der Zählerstände in Auswerte-Software)

Norbert Sulzer (Umweltmanagementbeauftragter und Vorsitzender des Umwelt-Teams)

Sven Wächter (Umweltbeauftragter)

 

 

Nach 12 Monaten Arbeit mit ca. 30  regulären Sitzungen und verschiedenen Terminen legt das Umweltteam nun sein Ergebnis in Form dieser Umwelterklärung vor.

 

Sie enthält im Wesentlichen:

  • unsere  Schöpfungleitlinien, die unsere Gesinnung nach außen darlegen,
  • das Umeltorganigramm der Kirchengemeinden,
    •   die Bestandsaufnahme der Gebäude, Außenanlagen, Energieverbräuche,
      • Abfallaufkommen, Arbeitsmaterialien und Reinigung sowie hauswirtschaftliches Verhalten,
      • das Umweltprogramm mit Zielsetzuneng für die kommenden 2 Jahre
      • Umweltkernindikatoren (Umweltkennzahlen der Kirchengemeinden)

 

Durch die Einführung des  „Grünen Gockels“ hat u.a. dazu geführt, dass sowohl ein Elektro-Check als auch ein Sicherheitscheck konsequent für alle Gebäude durchgeführt wurde und diese wiederkehrend stattfinden werden.

Die Gemeinden sind auf etwaige Notfälle vorbereitet. Dazu gehören die regelmäßigen Kontrollen des Brandschutzes, Ausweisung der Fluchtwege sowie die Überwachung und Wartung von Heizungsanlagen. Ein Notfallplan mit Telefonliste hängt aus.

Im Geltungsbereich des „Grünen Gockels“ sind folgende Gebäude

 

  • Kirche Nußbaum
  • Kirche Sprantal
  • Pfarrhaus
  • Pfarrscheune
  • Gemeindehaus Sprantal

 

  • Umweltorganigramm

 

  • Gesamtverantwortung und Außendarstellung EMAS/Grüner Gockel
  • Ggf. Genehmigung haushaltswirksamer Maßnahmen durch KGR
  • Integration in das Konzept der gesamten Kirchengemeinde
  • Überprüfung Jahr für Jahr
  • Vorsitz: Umweltmanagementbeauftragter
  • Koordinierung der Einführung und Fortführung von EMAS/Grüner Gockel
  • Leitung Interne Audits
  • Kontrolle der Einhaltung relevanter Rechts- und Verwaltungsvorschriften
  • Kontrolle des Umweltprogramms
  • Kontrolle  Einhaltung Umweltpolitik/Langfristige Umweltziele

 

  • gemeinsam mit dem/der Umweltbeauftragten: Einrichtung, Aufrechterhaltung, Weiterentwicklung Umweltmanagementsystem
  • Datenerfassung und Umweltbilanz
  • Umweltprogramm umsetzen und weiter entwickeln
  • Umwelterklärung
  • Information und Motivation der Mitarbeitenden und Mitglieder
  • Weiterbildung initiieren
  • Mitarbeit beim internen Audit

Umweltmanagementbeauftragter

Norbert Sulzer

Pfarrrer(H.Ehmann) +

Kirchengemeindederat

 

  • Sammeln von Fragen, Wünschen, Problemstellungen zu den speziellen Themengebieten
  • Lösungsvorschläge erarbeiten, dem Umweltteam präsentieren
  • Infos dazu im „Wegzeichen“

 

  • Jede/r ist aufgefordert, den ökologischen Leitlinien gemäß in der Gemeinde zu handeln

Gemeindebeirat

(jährlich stattfindende Sitzung aller in der Gemeinde tätigen)

 

Alle Menschen der

Kirchengemeinde

Umweltteam

Birgit Werner

Norbert Sulzer

Sven Wächter (Umweltbeauftragter)

Roland Sulzer

 

Umweltorganigramm der Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal

                       

 

 

 

  • Bestandsaufnahme

 

 

Zur Kirchengemeinden Nußbaum gehören ca. 900 und zur Kirchengemeine Sprantalca200 Gemeindemitglieder. Hiervon sind insgesamt 40 ehrenamtlichaktiv. Die Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal hat an dem Projekt „Sparflamme“ der Evangelischen Landeskirche Baden teilgenommen, welches die Kirchengemeinden bei der Ausarbeitung eines Energiemanagementsystems unterstützt.

 

Beschäftigung

Stellen

Vollzeit

1

4h/Woche

3

6h/Woche

1

3h/Woche

3

Ehrenamtlich

40

 

 

GEBÄUDE

 

Zu den KirchengemeindenNußbaum und Sprantal gehören insgesamt 5 Gebäude, die Gemeinderäume des Pfarrhauses Nußbaum, die Pfarrscheune Nußbaum, die Kirche Nußbaum, die Kirche Sprantal und der Gemeinderaum Sprantal. Die Baugenehmigungen für die Gebäude liegen nur für das Gemeindehaus in Sprantal vor. Als umweltrelevante Auflage wurde in Pfarrscheune in Nußbaum ein Eulenkasten errichtet. Sonstige Stellen haben keine umweltrelevanten Auflagen erteilt. Informationen über mögliche Altlasten auf den Grundstücken gibt es keine. Die Grundstücke liegen nicht in einem Wasserschutzgebiet.

 

Die unter Denkmalschutz stehenden, 172 m2 umfassenden Gemeinderäume mit Küche, Putzraum, WC und Diensträume des PfarrhausesNußbaum wurden 1787 errichtet und 1986/87 saniert. Die Wandstärke der verputzten Außenwände beträgt 55cm, es ist eine Dämmung vorhanden. Das ausgebaute Schrägdach mit einer Wandstärke von 25cm hat innen teilweise eine Wärmedämmung von 10cm. Das Gebäude ist teilweise mit einem nicht beheizten Gewölbekeller unterkellert. Die Fenster sind doppelt  verglast. Es gibt keine Hinweise, keinen Verdacht und keine konkreten Untersuchungen auf mögliche Schadstoffe in den verwendeten Baumaterialien und Einrichtungen. Beschwerden von Mitarbeitern oder Besuchern hinsichtlich gesundheitlicher Probleme beim Aufenthalt in dem Gebäude gibt es nicht.

 

Die 1831 gebaute Pfarrscheune Nußbaum, die im Jahr  2004 saniert wurde, umfasst eine komplett beheizbare Fläche von 316,59m2. Die Fassade der Außenwände ist aus Putz, über Wandstärke und Wärmedämmung liegen keine Angaben vor. Das ausgebaute Schrägdach weist eine Wandstärke von ca. 50cm und eine Innendämmung von 30cm auf. Das Gebäude ist teilweise mit einem beheizten Gewölbekeller unterkellert. Die Fenster bestehen aus Doppelfensterglas. In der Pfarrscheune Nußbaum ist ein Fahrstuhl der Marke Acker, Baujahr 2004, vorhanden. Dieser muss nicht wiederkehrend geprüft werden, wird jedoch regelmäßig gewartet. Es gibt keine Hinweise, keinen Verdacht und keine konkreten Untersuchungen auf mögliche Schadstoffe in den verwendeten Baumaterialien und Einrichtungen. Beschwerden von Mitarbeitern oder Besuchern hinsichtlich gesundheitlicher Probleme beim Aufenthalt in dem Gebäude gibt es nicht.

 

Die um 1300 erbaute, unter Denkmalschutz stehende Kirche Nußbaum wurde 1986/87 saniert. Die komplette beheizbare Gebäudefläche beträgt 349,93m2. Ihre Fassade besteht aus Putz über Wandstärke und Dämmung liegen keine Daten vor. Auch über Dämmung und Wandstärke des nicht ausgebauten Schrägdachs liegen keine Angaben vor. Die Fenster sind einfach verglast. Einen Keller gibt es nicht. Es gibt keine Hinweise, keinen Verdacht und keine konkreten Untersuchungen auf mögliche Schadstoffe in den verwendeten Baumaterialien und Einrichtungen. Beschwerden von Mitarbeitern oder Besuchern hinsichtlich gesundheitlicher Probleme beim Aufenthalt in dem Gebäude gibt es nicht.

 

Die im 15. Jahrhundert errichtete, 1986/87 sanierte, unter Denkmalschutz stehende Kirche Sprantal ist 138,36m2 groß und kann ebenfalls komplett beheizt werden. Weder über die Wandstärke der verputzen Außenwände, noch des nicht ausgebauten Schrägdachs liegen Angaben über Wärmedämmung und Wandstärke vor. Die Fenster bestehen aus einfachem Glas, ein Keller ist nicht vorhanden. Über einen Verdacht auf mögliche Schadstoffe im Baumaterial oder der Einrichtung liegen keine Informationen vor. Mitarbeitende beklagten sich hinsichtlich gesundheitlicher Probleme über einen starken Pilzgeruch durch die Heizung.

 

Der Gemeinderaum Sprantal mit einer beheizten Nutzfläche von 35m2 wurde ca. 1960 errichtet und laut Angaben seither nicht saniert. Weder über die Wandstärke der verputzen Außenwände, noch des Schrägdachs liegen Angaben vor. Auch über die Wärmedämmung ist nichts bekannt. Die Fenster bestehen aus Doppelglas, einen Keller gibt es nicht. Es ist zu vermerken, dass im Vordach (laut Bauplan) asbesthaltige Eternitplatten verbaut sind.

Beschwerden von Mitarbeitern oder Besuchern hinsichtlich gesundheitlicher Probleme beim Aufenthalt in dem Gebäude gibt es nicht.

 

 AUSSENANLAGEN

 

Zu den Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal gehören insgesamt 5 Grundstücke. Zu den Kirchengemeinde Nußbaum gehört ein ca 1080 m2 großes Grundstück mit Pfarrhaus und Pfarrscheune, von dem insgesamt 276,84 m2 bebaut, 400m2 begrünt sind, ca300 m2 mit Asphalt versiegelt und ca100 m2 mit Pflastersteinen bedeckt sind, sowie das Grundstück der Kirche Nußbaum mit einer 953 m2 großenFläche, von welcher 232,89 m2 bebaut, ca.500 m2 begrünt, ca.50 m2 mit Asphalt versiegelt und ca. 200 m2 mit Rasengittersteinen bedeckt sind. Zur Kirche Sprantal gehört ein Grundstück von 235 m2. Hiervon sind 105,59 m2 bebaut, ca. 109,5 m2 versiegelt und ca 20m³ begrünt Weiterhin gibt es noch ein 126 m2 umfassendes Gründstück des Gemeindehauses Sprantal, von dem ca. 80 m2 bebaut und 46 m2 versiegelt sind.

 

ENERGIE

 

Heizung

Die Gemeinderäume des Pfarrhauses Nußbaum werden durch eine Erdgas-Zentralheizung beheizt, welche mit einem Heizkessel Baujahr 2001 ausgestattet ist. Die Temperatur wird über einen Außenfühler geregelt, über Nacht wird die Temperatur abgesenkt, im Sommer wird die Heizung ganz abgestellt. Zudem ist ein Tagesprogramm mit Zeitschaltuhr eingestellt. Die Raumbeheizung erfolg über Radiatoren mit Thermostatventilen. Die Heizungspumpe hat eine Leistungsaufnahme von 2.000 Watt und jährlich 5.000 Betriebsstunden. Nachtspeicherheizgeräte sind nicht vorhanden. Das Schornsteinfegerprotokoll liegt vor. Es sind keine Mängel bekannt

 

Die Pfarrscheune Nußbaum wird ebenfalls über eine Erdgas-Zentralheizung mit Wärme versorgt. Die Temperatur wird über einen Außenfühler geregelt, über Nacht wird die Temperatur gesenkt, ein Tagesprogramm mit Zeitschaltuhr ist eingestellt. Im Sommer wird die Heizanlage abgeschaltet. Auch hier erfolgt die Raumbeheizung über Radiatoren mit Thermostatventil. Die Kirche Nußbaum wird seit September 2009 über einen mit Erdgas betriebenen Warmlufterzeuger mit Einzelraumregelung beheizt. Die Leistung des Gebläses beträgt 1.500 Watt.Das Schornsteinfegerprotokoll liegt vor. Es sind keine Mängel bekannt.Zuvor wurde der Warmlufterzeuger mit Heizöl betrieben. Der unterirdische Öltank wurde gereinigt und stillgelegt. Das Abnahmeprotokoll ist vorhanden. Der ehemalige Öltank könnte theoretisch als Zisterne verwendet werden. Eine entsprechende Bescheinigung liegt vor. Auf die Darstellung des Öl-Verbrauchs wurde verzichtet, da dieser mit dem neuen Energieträger nicht vergleichbar ist.

 

 

DieHeizenergieder Kirchengemeinde Nußbaum(mit Wohnung Pfarrhaus) hat sichin den Jahren 2005 bis 2009 wie folgt entwickelt:

 

 

 

Der Gasverbrauch zur Beheizung der Gemeinderäume in Nußbaum beträgt ca 1/3 vom Gesamtverbrauch des Pfarrhauses. 

 

Der monatliche Heizenergieverbrauch (ohne Wohnung Pfarrhaus) (in kWh) zwischen Juni 2010 und März 2011 sieht wie folgt aus:

 

   Strom (Nußbaum)

 

 Die Pfarrscheune Nußbaum ist mit einer Solarstromanlage ausgestattet mit einer installierten Leistung von 30 kWp ausgestattet. Der Ertrag belief sich in 2010 auf 2.278 kWh.

 

 

Der Strom wurde bis Mai 2011 von der EnBW bezogen, dieser setzte sich zu 24% aus erneuerbarer Energie, 25% aus Kernenergie, 58% aus Fossile und sonstigen Energieträgern zusammen.

Seitdem beziehen die Evangelische Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantalvon der KSE, der kircheneigenen Energieagentur. Es wird Strom aus Wasserkraft geliefert.

 

Der Stromverbrauch (in kWh) der Evangelischen Kirchengemeinde Nußbaum hat sich in den Monaten von September 2010 bis Februar 2011 folgendermaßen entwickelt:

 Der Stromverbrauch(in kWh) hat sich zwischen den Jahren 2004 und 2010 folgendermaßen entwickelt:

  

  Strom (Sprantal)

 

Die Kirche Sprantal wird mit einem strombetriebenen Warmlufterzeuger in Form von 14 kleinen Sitzheizungen mit 450 Watt und 5 großen Sitzheizungen mit 780 Watt beheizt. Die Sitzheizungen sind etwa 30 Stunden pro Jahr in Betrieb. Die Raumbeheizung erfolgt über eine Luftheizung. Die Raumbeheizung im Gemeinderaum Sprantal erfolgt über elektrische Radiatoren.

 

 Der Stromverbrauch (in kWh) der Kirche in Sprantal hat sich in den vergangenen Monaten (von Juni 2010 bis März 2011) wie folgt entwickelt:

 

 Der Stromverbrauch (kWh) in Sprantal hat sich in den letzten Jahren (von 2003 bis 2010) folgendermaßen entwickelt:

 

 WASSER

 

In den Gemeinderäumen des Pfarrhauses Nußbaum werden keine Durchflussmengenbegrenzer oder Toiletten mit reduziertem Wasserverbrauch eingesetzt. Das Wasser wird nicht intern aufbereitet, Regenwasser wird nicht genutzt. Die Warmwasserzubereitung erfolgt wie in der Pfarrscheune dezentral über Boiler. In der Pfarrscheune Nußbaum sind Toiletten mit reduziertem Wasserverbrauch vorhanden. Wasser wird hier nicht aufbereitet. Im Gemeinderaum Sprantal sind keine Durchflussmengenbegrenzer vorhanden. Toiletten mit reduziertem Wasserverbrauch gibt es nicht. Das Wasser wird nicht aufbereitet. Durch einen Elektrodurchlauferhitzer wird das Wasser erwärmt.

 

Der Wasserverbrauch in der Kirchengemeinde Nußbaum hat sich in den vergangen Jahren (von 2008 bis 2010) folgendermaßen entwickelt:

 

 

Die monatlichen Wasserverbräuche von Juli bis März 2011 sind nachfolgend aufgezeigt

 

 

Der Wasserverbrauch der Kirchengemeinde Sprantal hat sich in den letzten Jahren (2008 bis 2010) folgendermaßen dargestellt:

 

 

Der monatliche Verbrauch von Juni 2010 bis März 2011 stellt sich wie folgt dar:

 

ABFALL

 

In der Kirchengemeinde Nußbaum fallen im Jahr ca. 2.400l Restmüll und etwa 6000 l Wertstoffe an. Wobei eine Trennung bei den Wertstoffabfällen zwischen der Kirchengemeinde und der Pfarrwohnung nicht erfolgt, somit kann ausgegangen werden, dass nur ein geringer Anteil von der Kirchengemeinde Nußbaum stammt. Beim Restmüll erfolgt eine getrennte Erfassung, jedoch war die Unterscheidung (welche Mülltonne zu wem gehört) nicht eindeutig und nicht jedem Mitarbeiter bewußt. Somit kann davon ausgegangen werden, dass erst ab 2011 zuverlässige Zahlen- wie hoch die tatsächliche Restmüllmenge ist- geben wird.

Hierbei ist noch anzumerken, dass im Rahmen des Bestandsaufnahme mit dem Kirchendiener vereinbart wurde das anfallende Laub nicht wie bisher dem Restmüll sondern der Verwertung zuzuführen.

Entstehender Bioabfälle werden auf dem offenen Kompost beseitigt. Sonderabfälle in größeren Mengen fallen nicht an, Tonerbehälter und Tintenpatronen werden durch den Hersteller zurückgenommen. Sondermüll wird bei der Schadstoffsammlung entsorgt. Für weitere Abfälle gibt es zentrale Sammelstellen, die von der Kirchengemeinde Nußbaum auch in Anspruch genommen werden.. Der Abfall in Nußbaum wird gemäß der Regeln des Enzkreises nach dem „rund“ und „flach“–System vorsortiert. In der Kirchengemeinde Sprantal ist der Anfall an Abfall so gering, dass auf eine zentrale Sammlung verzichtet werden kann. Die anfallenden Abfälle werden von den Nutzern der Räume privat nach den Regeln des Lankreises Karlsruhe entsorgt.

 

BÜRO- UND ARBEITSMATERIALIEN

 

Die Kirchengemeinen Nußbaum und Sprantal besitzen einen Kopierer des Herstellers Panasonic, einen HP Scanjet Scanner, einen HP Laserjet Drucker, sowie einen Drucker von Leiz, ein HP-Faxgerät MarkeFaxguard, einen PC der Marke Maxdata, einen Philips-Kassettenrecorder, einen Overheadprojektor von Kindermann, einen Etikettendrucker von Dymo, Verlängerungskabel, ein Telefon der Marke Comfort, einen Laptop mit Beamer, einen Rooter und ein Internetmodem von T-home, eine Kabeltrommel und eine Steckdosenleiste, beide von Brennenstuhl. Alle Geräte sind mit einem Netzschalter ausgestattet. Die KirchengemeindenNußbaum und Sprantal verwenden zu ca80% Recyclingpapier, im letzten Jahr wurden ca. 25kg hiervon verbraucht.

 

 

REINIGUNG

 

Für die Reinigung in Sprantal ist Gabi Wächter zuständig, in Nußbaum ist Hilde Wächter zuständig für die Reinigung der Pfarrscheune und Roland Sulzer für die Reinigung der Kirche. Die Gemeinderäume (inkl Pfarrbüro) im Pfarrhaus reinigt Heidemarie Hofmann. Gereinigt wird jeweils einmal in der Woche, die Gemeinderäume werden nach Bedarf gereinigt.

 

 

 Verkehr

Auf eine Befragung der Mitarbeiter hinsichtlich ihres Mobilitätsverhaltens bei Ausübung ihrer kirchlichen Tätigkeiten wurde verzichtet, da nur die Chorleiterin einen weiteren Anfahrweg (Kraichtal) mit dem PKW einmal bis zweimal die Woche auf sich nehmen muß.

 

 

KÜCHE/HAUSWIRTSCHAFT

 

Die Küche in der Pfarrscheune der Kirchengemeinde in Nußbaum ist komplett mit Geräten aus dem Jahre 2005 ausgestattet. Zudem gibt es im Pfarrhaus eine Teeküche.

Zuständig für die Beschaffung der Reinigungsmittel und der Lebensmittel einschließlich Getränke ist Karin Ehmann. Es wird beim Einkauf darauf geachtet, Produkte aus der Region zu bevorzugen, die möglichst mehrfach verwendbar und langlebig sind. Ebenso wird auf eine sparsame Verpackung geachtet und fair gehandelte Ware bevorzugt. Teilweise wird auch bedacht, ob das Produkt mit einem Umweltzeichen versehen ist, ob der Anbieter zertifiziert o.ä. ist und ob das Produkt gesundheitlich auch unbedenklich ist. Zusammenschlüsse mit Anderen für eine gemeinsame Beschaffung gibt es nicht

 

 

                                 

LÄRM

 

Über den durch die Kirchenglocken der KirchengemeindenNußbaum und Sprantal verursachten Lärm gab es nie Beschwerden. Eine Lärmmessung wurde bisher noch nicht durchgeführt.

 

KOMMUNIKATION

 

Die KirchengemeindenNußbaum und Sprantal beteiligt sich nicht an der lokalen Agenda 21. In der Vergangenheit war die Kirchengemeinde Nußbaumam ökologischen Projekt „Lebensraum Kirchturm“ des NABU beteilig

 Mit H. Thal, einem Bauingenieur und H. Wächter, einem Chemieingenieur gibt es zwei „Fachkompetenzen“ unter den Gemeindegliedern im KGR. H. Wächter hat an einer Ausbildung zum Umweltauditor und Energiebeauftragten teilgenommen. Um das ökologische Anliegen voranzubringen nutzen die KirchengemeindenNußbaum und Sprantal den Gemeindebrief, Gemeindeveranstaltungen, Ausstellungen sowie die Lokalzeitung. Hemmnisse für die Umweltarbeit gibt es nicht.

 

 

SICHERHEIT

Eine Begehung des Arbeitssicherheitsbeauftragten fand im April 2011 statt, die hierbei erkannten Mängel wurden in einen Maßnahmenplan aufgenommen und ist Bestandteil vom Umweltprogramm. Die vorhandenen Rauchmelder und Feuerlöscher werden regelmäßig gewartet. Fluchttüren sind entsprechend ausgewiesen, Fluchtwegbeschreibungen hängen aus.

Der Elektrocheck wurde durchgeführt

  • Bewertung der Umweltaspekte

 

Anhand den Daten aus der Bestandsaufnahme wurde mittels der Portfolio-Analyse die wesentlichen Umweltaspekte bewertet (=priorisiert) und Maßnahmen zur Verbesserung definiert. Hierbei wurden die Umweltaspekte mit hohen Umweltauswirkungen und hohem Veränderungspotential die höchste Priorität (A) zugewiesen (siehe unten). Diese Auswertung bildete die Grundlage für das Umweltprogramm (siehe 6)

Umweltauswirkungen

 

Legende

A-----Hoher Handlungsbedarf,   B----Mittlerer Handlungsbedarf,  C---Geringer Handlungsbedarf

  • Umweltprogramm

 

Aus der Portfolio-Analyse wurden  Maßnahmen zur Verbesserung der Situation definiert und Zuständigkeiten und Umsetzungsfristen benannt und vom KGR verabschiedet.

 

Umweltprogramm 2011 bis 2013 der
Kirchengemeinden Nussbaum und Sprantal

 

 

Energie

Zielsetzung/
  Einzelziel

Maßnahme

Durchführung   der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verminderung des Stromverbrauchs um 2 Prozent   (zu erreichen bis 4/2013), Basisjahr 2010

Beschriftung   der Beleuchtungskreise (Pfarrscheune)

4/2011

Umwelt-Team

Weiterer   Austausch und Umstellung auf Energiesparlampen (allgemein)

4/2013 (sukzessiv)

H. Ehmann

Überprüfung der   Raumlüftungsanlage durch Fachfirma, ob richtig eingestellt (Pfarrscheune)

4/2011

H. Ehmann

Für die   elektrischen Geräte die keinen Dauerbetrieb erfordern, abschaltbare   Steckerleisten verwenden (Pfarrbüro)

4/2011

H.Ehmann

Filter der   Lüftungsanlage auf der Toilette in Sprantal (Gemeindehaus) und Nussbaum   (Pfarrscheune) wechseln

jährlich

Umwelt-Team

Austausch der   Elektro-Heizung (Kirche Sprantal)

  • Anfordern eines Energiegutachtens
  •   Umsetzen von 1.

4/2013

 

4/2011

 

4/2013

Umwelt-Team +   KGR

U-Team

 

KGR

Prüfen, ob   Windfang im Eingangsbereich Pfarrhaus machbar. Wenn ja, dann Windfang   abringen

4/2011

 

4/2012

Umwelt-Team

Senkung des   Heizenergieverbrauchs um 2 Prozent (zu erreichen bis 4/2013), Basisjahr 2010

Prüfen, ob   Temperatur des Warmwassers im Pfarrhaus auf 50° zu senken sinnvoll ist   (evLegionellenbildung)

4/2011

Umwelt-Team

Außentür der   Kirche Sprantal mit einer Dichtung versehen. Bei den Türen der Kirche   Nußbaumund Pfarrhaus Dichtungen anbringen, bzw. marode Dichtungen erneuern

4/2012

Umwelt-Team und   KGR

Die Kellertüren   durch eine neue Tür mit besserer Wärmedämmung und Dichtungen ersetzen

4/2012

Umwelt-Teamund   KGR

Fenster in der   Sakristei der Kirche

4/2012

Umwelt-Team und   KGR

Schließstopp an   Eingangstür (Pfarrhaus(Gemeinderäume))

4/2011

Umwelt-Team

Dämmung der   Trennwand zum unbeheizten Lagerraum im Gemeinderaum Sprantal.

Die Fenster   desGemeinderaumsSprantal durch neue ersetzen

4/2012

 

 

4/2013

Umwelt-Teamund   KGR

 

Wasser

Zielsetzung/
  Einzelziel

Maßnahme

Durchführung   der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verminderung   des Trinkwasserverbrauchs um 5 Prozent (zu erreichen bis 4/2013), Basisjahr   2010

Ausstattung der   Wasserhähne mit Durchflussmengen-

begrenzer   (Perlatoren) (allgemein)

4/2012

Umwelt-Team

Ausstattung der   Toiletten mit Spülkästen mit Spülstopptasten (allgemein)

4/2012

Umwelt-Team und   KGR

 

Abfall

Zielsetzung/
  Einzelziel

Maßnahme

Durchführung der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verminderung   des Restmüllaufkommens um 5 Prozent Basisjahr 2010

Abfalltrennung   optimieren (Kennzeichnung der Abfalleimer und Info was wo gesammelt wird)

4/2011

Umwelt-Team

 

 

 

 

Beschaffung

Zielsetzung/Einzelziel

Maßnahme

Durchführung der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verringerung von direkten und indirekten   Umweltauswirkung (100% FairTrade Kaffee)

 

Kauf von FairTrade Produkten und Bezug von   Lebensmitteln von lokalen Anbietern

 

fortlaufend

Fr Ehmann

Erhöhung des Anteils von ökologisch   verträglichen Materialien um 10 Prozent

Basisjahr 2010

Bezug von ökologisch verträglichen Materialien

4/2012

H.Ehmann

 

Umweltinformation

Zielsetzung/Einzelziel

Maßnahme

Durchführung der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verbesserung   der Umweltinformation

Information der Nutzer des Pfarrhauses   (Gemeinderäume) und Pfarrscheune im Rahmen des Mitarbeiterabends und für   externe Nutzer bei Einweisung

jährlich

 

 

bei Bedarf

Umwelt-Team

 

 

H.Ehmann

Schulung von Reinigungskräften und Mitarbeiter

jährlich

Umwelt-Team

 

 

 Recht

 

Zielsetzung/Einzelziel

Maßnahme

Durchführung der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Verbesserung des Arbeitsschutzes

Abarbeitung der Mängel aus dem Bericht des   Sicherheitsbeauftragten

 

4/2012

Umwelt-Team und H.Ehmann und KGR

 

Bildungsarbeit

 

Zielsetzung/Einzelziel

Maßnahme

Durchführung der Maßnahme bis
 
(Quartal/Jahr)

Verantwortlich

Sensibilisierung der Gemeinde hinsichtlich   Umweltschutz

Im Gottesdienst –wenn passend- Umweltschutz   (Schöpfung bewahren) thematisieren

 

 

Veröffentlichung von UmweltTipps (z.B. im   Wegzeichen)

jährlich

 

 

 

 

 

vierteljährlich

H.Ehmann

 

 

 

 

Umwelt-Team

 

 

 Umweltkernindikatoren

 

Die Umweltkernindikatoren dienen dazu um Daten miteinander vergleichbar zu machen und die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen aus dem Umweltprogramm  überprüfen zu können.

Kennzahlen für den Materialfluss (z.B. Verbrauch von Papier), Verkehr wurde verzichtet, da entweder nicht beeinflussbar oder hinsichtlich der Umweltrelevanz von untergeordneter Rolle sind

 

Kennzahlen mit Umweltrelevanz sind in den Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantalsind folgende:

  • Heizenergieverbrauch pro beheizte Fläche
  • Stromverbrauch für elektrische Geräte (z.B. Beleuchtung) pro Nutzungsstunde (nur für Nußbaum relevant)
  • Wasserverbrauch pro Nutzungsstunde (nur für Nußbaum relevant)
  • Restmüllaufkommen pro Nutzungsstunde (nur für  Nußbaum relevant, wobei erst ab 2011 verlässliche Daten vorliegen werden)

 

Der Strom hatte bis Mai 2011 einen  erneuerbaren Energieanteil von 24%. Seitdem besitzt der Strom einen Anteil von 100%

 

 

 

 

 

 

Energieverbräuche der einzelnen Gebäude

Kirchengemeinde Nußbaum

Pfarrscheune

2008

2009

2010

Beheizte   Fläche in m²

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (MWh)

35.782   (35,782)

32.294   (32,294)

36.183   (36,183)

316

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (witterungsbereinigt)

38.645

34.878

36.981

 

Heizenergieverbrauch   pro beheizte Fläche in kWh/m²*

122

110

117

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Gas 0,24 CO2 kg Äquivalente /kWh**

8.588

7.750

8.683

 

 

 

Kirche

2008

2009

2010

Beheizte   Fläche in m²

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (MWh)

-

-

38.927   (38,927)

350

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (witterungsbereinigt)

-

-

36.981

 

Heizenergieverbrauch   pro beheizte Fläche in kWh/m²*

-

 

-

105

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Gas 0,24 CO2 kg Äquivalente /kWh**

-

-

9.342

 

 

 

 

 

Pfarrhaus

2008

2009

2010

Beheizte   Fläche in m²

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (MWh)

45.556   (45,556)

55.240   (55,240)

47.599   (47,599)

344

Heizenergieverbrauch   (Gas) in kWh (witterungsbereinigt)

49.200

59.659

45.219

 

Heizenergieverbrauch   pro beheizte Fläche in kWh/m²*

143

173

131

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Gas 0,24 CO2 kg Äquivalente /kWh**

10.933

13.257

11.424

 

 

 

Kirchengemeinde Sprantal

Kirche

2008

2009

2010

Beheizte   Fläche in m²

Heizenergieverbrauch   (Strom) in kWh (MWh)

14.841   (14,841)

10.881   (10,881)

15.208   (15,208)

138

Heizenergieverbrauch   (Strom) in kWh (witterungsbereinigt)

16.028

11.751

14.447

 

Heizenergieverbrauch   pro beheizte Fläche in kWh/m²*

116

85

105

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh**

3.488

2.557

3.574

 

 

 

Gemeindehaus

2008

2009

2010

Beheizte   Fläche in m²

Heizenergieverbrauch   (Strom) in kWh (MWh)

4.160   (4,160)

3.059   (3,059)

3.863   (3,863)

35

Heizenergieverbrauch   (Strom) in kWh (witterungsbereinigt)

4.492

3.303

3.669

 

Heizenergieverbrauch   pro beheizte Fläche in kWh/m²*

128

94

105

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh**

978

719

908

 

 

* bezogen auf witterungsbereinigter Verbrauch

** bezogen auf nichtwitterungsbereinigter Verbrauch

 

Stromverbrauch für elektrische Geräte (z.B. Beleuchtung)

Kirchengemeinde Nußbaum

Pfarrscheune

2008

2009

2010

Benutzungsstunden  

Stromverbrauch  in kWh (MWh)

8.006   (8,006)

6.819   (6,819)

6.784   (6,784)

622

Stromverbrauch   pro Benutzungsstunde in kWh/Std

13

11

11

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh)

1.881

1.602

1.594

 

 

 

Pfarrhaus   (ohne Pfarrwohnung)

2008

2009

2010

Benutzungsstunden  

Stromverbrauch  in kWh (MWh)

1.156   (1,156)

1.069   (1,069)

1.021   (1,021)

466

Stromverbrauch   pro Benutzungsstunde in kWh/Std

2.5

2.2

2.2

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh)

272

251

240

 

 

Kirche

2008

2009

2010

Benutzungsstunden  

Stromverbrauch  in kWh (MWh)

3.971   (3,971)

3.544   (3,544)

2.561   (2,561)

122

Stromverbrauch   pro Benutzungsstunde in kWh/Std

33

29

21

 

CO2   Emission in kg (Emissionsfaktor Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh)

933

833

602

 

 

Wasserverbrauch

 

Kirchengemeinde Nußbaum

 

Pfarrscheune   + Pfarrhaus (Geimeinderäume)*

2008

2009

2010

Benutzungsstunden  

Wasserverbrauch  in m³

47

44

47

1088

Wasserverbrauch   pro Benutzungsstunde in l/Std

43

40

43

 

 

*ab Mitte 2011 wird die Pfarrscheune separat erfasst

 

Gesamtenergieverbrauch

 

Gesamtenergieverbrauch der Kirchengemeinden Nußbaum und Sprantal

Kirchengemeinden   Nußbaum und Sprantal

2008

2009

2010

Gesamtenergiebedarf   in kWh (MWh)

113.472   (113,472)

112.906   (112,906)

152.146   (152,146)

CO2   Emission in t

27,1

27,0

36,4*

 

*mit Kirche Nußbaum

 

Stromerzeugung

 

Durch die auf der Pfarrscheune installierte Solaranlage wird Strom ins Netz eingespeist und somit

CO2 Emissionen eingespart werden

Solaranlage

2008

2009

2010

Eingespeiste   Energiemenge in kWh

2.543

2.503

2.278

Eingesparte   CO2 Emission in kg

(Emissionsfaktor   Strom 0,235 CO2 kg Äquivalente /kWh)

598

588

535

 

 

 Biodiversität

 

Kirchengemeinde   Nußbaum

Pfarrhaus   + Pfarrscheune

Kirche

Begrünte   Fläche in m²

ca 400

ca 500

Gesamtfläche   in m²

ca 1080

953

Anteil an   versiegelter Fläche zur Gesamtfläche in %

ca 63

ca 52

 

Kirchengemeinde  

Sprantal

Gemeindehaus

Kirche

Begrünte   Fläche in m²

0

ca 20

Gesamtfläche   in m²

126

235

Anteil an   versiegelter Fläche zur Gesamtfläche in %

100

ca 91

 

 

  

  • Impressum

 

Die Umwelterklärung wurde erstellt von Herrn Wächter in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Team und Herrn Ehmann (Gemeindepfarrer)

Wir bedanken uns bei allen die uns beim „Grünen Gockel“ unterstützt haben, insbesondere bei

Herrn Foltin , Herrn Dr Teichert und bei Herrn DrWitthöft-Möhlemannfür die fachliche Unterstützung